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Trieb ist ein Magazin für junge, ja sogar jüngste Literatur, insbesondere jüngst von Verlagen abgelehnte Literatur. Die Redaktion hat ein Herz für die Remittenten und Renitenten des Lebens, für die beiläufige Beobachtung, für das schnell dahingedachte Gedicht, für den Genius des Moments. Und für Dresden. Trieb-Texte sind oft spröde, aber nicht schlecht, im Gegenteil. Satiren, Gedichte, Kurzprosa, PresseKommentare, Briefe ans Jenseits, Kladden des Wahnsinns: All diese Dinge sind in Trieb, und wer Trieb kauft, hat all diese Dinge. Er setzt seiner Vergänglichkeit ein bleibendes Zeugnis. Sieben Ausgaben des Magazins Trieb sind somit sieben Zeichen gegen den Abrieb, gegen die Vogelkacke auf der Joggingjacke und die Tiefgaragenstimmung im Kopf. Aber für Himbeermarmelade und freies Menschsein. Die Redaktion bilden Torsten Israel und Michel Philip Nierste. Das Magazin erscheint unregelmäßig seit 2003.

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